Die JSVP GR hat ihre Abstimmungsparolen gefasst

21. April 2021

Ja zum neuen Wahlsystem

Das vom BGer als verfassungswidrig erklärte Majorzwahlverfahren bedarf dringend einer Änderung. Die vorliegende Variante wird von der JSVP GR einstimmig unterstützt. Sie stellt eine grosse Chance dar, die demokratischen Prozesse im Kanton zu optimieren und den Wählerwillen genauer abzubilden. «Sie ist fair, logisch und den Gegebenheiten des Kantons angepasst.», kommentiert Vorstandsmitglied Marco Kalberer.

Nein zur indiskutablen Jagdinitiative

Die Initiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» gleicht einer Abschaffung der Jagd als solches. Sie verkennt, wie wichtig die Jagd und die von den Jägern erbrachten Leistungen für die Flora und Fauna des Kantons sind. «Diese Initiative ist ein aussichtsreicher Kandidat für die am wenigsten durchdachte Initiative aller Zeiten.», merkt Vizepräsident Diego Ryffel an.

Nein zu den gefährlichen Agrarinitiativen

Beide Initiativen sind Versuche mit der Brechstange ein funktionierendes System zu revolutionieren. Die Versorgungssicherheit der Schweiz und die Konkurrenzfähigkeit der schweizerischen Landwirtschaft sollen für grüne Träumereien geopfert werden. «Diese beiden Initiative sind derart extrem, dass sie die Existenz der gesamten Landwirtschaft bedrohen.», warnt Vorstandsmitglied Jasmin Roffler.

Ja zum Anti-Terrorgesetz

Das Gesetz zu den polizeilichen Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) gibt den Schweizer Behörden ein verhältnismässiges, aber dennoch griffiges Mittel, um Extremismus jeder Couleur erfolgreich zu bekämpfen. «Wir dürfen nicht warten, bis ein Terrorist zur Tat schreitet. Jeder Versuch in der Schweiz solche Akte zu verüben, muss präventiv unterbunden werden. Dieses Gesetz legt die Grundlage dafür.», kommentiert Parteipräsident Sandro Schmid.

Nein zum unfairen CO2 Gesetz

Das vorliegende CO2 Gesetz trifft Geringverdiener und Personen in Randregionen besonders hart. Viele Leute sind auf das Auto angewiesen und können sich keine neuen und teuren Elektroautos leisten. «Für die links-grünen Befürworter scheint es unvorstellbar, dass nicht jedermann 3 Tramstationen neben seiner Wohnung hat. Die Realität, gerade in einem Bergkanton wie Graubünden, ist jedoch eine andere.», erklärt Vorstandsmitglied Vanessa Michael.

Ja zum Covid-19 Gesetz

Auch wenn die JSVP GR sich vehement gegen die verfehlte Corona-Politik der Regierung stellt, ist das vorliegende Covid-19 Gesetz nicht zu beanstanden. Es bildet die Rechtsgrundlage für die Unterstützung der durch den Lockdown beschädigten Branchen. Es schafft Klarheit in einer unübersichtlichen Situation, ohne dem Bundesrat einschneidende Kompetenzen zu übertragen.

Nein zur Abschaffung der Mutterschaftsbeiträge

Die geplante Abschaffung der Mutterschaftsbeiträge ist für die JSVP GR unverständlich. Eine höhere Belastung der Gemeinden und mehr Menschen in der Sozialhilfe kann auf keinen Fall die Lösung sein. Das bisherige System hat sich bewährt und soll beibehalten werden.

Weitere Auskünfte erteilt:

Sandro Schmid

Präsident Junge SVP Graubünden

079 294 30 10

praesidium@jsvp-gr.ch